„Und als der Morgennebel zerrann…“

„Tönende Texte“ wecken Begeisterung für Heinrich Heine

„Denk ich an Deutschland in der Nacht…“, wer erinnert sich nicht an diese Zeilen Heinrich Heines als Pflichtlektüre aus dem Deutschunterricht? Generationen von Schülern haben über den Schlesischen Webern gebrütet oder das Lied von der Loreley auswendig lernen müssen. Selten ist dabei die Begeisterung für den Dichter erwacht. 

Einen ganz anderen Zugang zum Werk Heinrich Heines eröffnet das Ensemble „Tönende Texte“ am Samstag, dem 07. November 2026 um 19 Uhr in der Alten Post in Drensteinfurt. Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, den Zuhörern Literatur schmackhaft zu machen.
Ulrike Schlottbohm und Uwe Schürmann zusammen mit Mechtild Lendermann am Klavier sowie Klaus Flaswinkel an der Klarinette machen die Werke Heinrich Heines zum sinnlichen Erlebnis. Gedichtbände bleiben an diesem Abend zu Hause, denn die Mitglieder des Ensembles lesen nichts ab, sondern gestalten die Texte im szenischen Spiel. Die Zuhörer erleben Heinrich Heine in einem weiten Bogen von den „Jungen Leiden“ über die „Dichterliebe“ bis hin zu „Deutschland – ein Wintermärchen“. Neben den Klassikern sind auch unbekanntere Werke Heines zu erleben und zeigen alle Facetten seines Schaffens, Gefühle von Liebe und Zorn, Heimweh und Aufbruch werden unmittelbar lebendig. Eine große Rolle dabei spielt die in die Texte verwobene Musik. Es erklingen Fantasiestücke und Romanzen von Heines Zeitgenossen Robert Schumann, außerdem Musik von Francis Poulenc.

Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro (Schüler/Studenten und Mitglieder des Synagogenvereins), sind an der Abendkasse erhältlich.